Sourell muss nur Lotz den Vortritt lassen
Am Stausee in Kranichfeld-Hohenfelden fand am vergangenen Wochenende der 22. Erfurter Triathlon statt, woran auch Nordhäuser Triathleten teilnahmen und mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machten. Bei den Erwachsenen hatte Ann-Kathrin Sourell (SVN "90) einen starken Auftritt. Über die Olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen belegte sie hinter Judith Lotz (2:24:43 h) den zweiten Platz mit einer Zeit von 2:31:50 Stunden, womit die Nordhäuserin gleichzeitig ihre Altersklasse W 20 gewinnen konnte. Bei Judith Lotz (Jena) handelt es sich immerhin um die Vorjahressiegerin des Scheunenhof-Triathlons.Beim Nachwuchs stellte Josefine Buchardt (SVN "90) erneut ihre gute Form unter Beweis und konnte in der Altersklasse der weiblichen A-Jugend Platz 2 beim Sprint in 1:36:49 h erringen.In der Altersklasse der C-Schüler kam es erneut zum erwarteten Duell zwischen Jakob Gessner und Niklas Thomschke (SVN "90). Gessner konnte das Duell vor Thomschke (11:18 min) in einer Zeit 10:28 min über die Distanz 100 Meter Schwimmen, drei km Radfahren und 400 Meter Laufen für sich entscheiden. Bei den D-Schülerinnen war Isabelle Klante (SVN "90) erfolgreich. Sie benötigte für die gleiche Strecke eine Zeit von 13:25 min und wurde Zweite vor Timea Busch (ebenfalls SVN "90; 14:10 min).Josefine Müller (SVN ´90) ging über die Strecke 100 Meter Schwimmen, 6 km Radfahren und ein Lauf-Kilometer bei den B-Schülerinnen an den Start. Ihr Trainingsfleiß wurde mit dem vierten Platz belohnt (24:27 min). Auch Magdalena Mohs (SVN ´90) hinterließ einen starken Eindruck. Sie kam auf den dritten Platz bei den A-Schülerinnen in 44:39 Minuten (Distanz 200 Meter Schwimmen, 9 km Radfahren und 2,5 km Laufen). Unter den Platzierten befand sich auch die Nordhäuserin Luise Herbst, die in ihrer Altersklasse in 43:09 Minuten den zweiten Platz belegte. Das gelang ihr nach einer deutlichen Steigerung im Schwimmen und einer sehr guten Laufleistung.
Niklas Thomschke auf Platz zwei
Eine siebenköpfige Auswahl Nordhäuser Nachwuchstriathleten ging beim 14. Powertriathlon in Gera an den Start. Für alle hieß es, den Schülertriathlon über die Strecke 100 Meter Schwimmen, 2 Kilometer Radfahren und 400 Meter Laufen zu bewältigen. In einem mit 14 Startern gut besetzten Feld wurde es in der Altersklasse der C-Schüler (8/9 Jahre) ein knappes Rennen. Der Nordhäuser Niklas Thomschke musste dem Erfurter Jakob Geßner (LTV Erfurt; 8:08 min) diesmal den Vorrang lassen und wurde Zweiter in der Zeit von 8:43 min. Beim Saalfelder Triathlon vor zwei Wochen (TA berichtete) hatten sich beide zeitgleich den ersten Platz geteilt. Geßner hätte mit seiner Zeit auch die nächsthöhere Altersklasse (10/11 Jahre) gewonnen, Thomschke wäre Dritter geworden. Moritz Bock (SVN) kam im gleichen Rennen auf einen guten fünften Platz (9:48 min). Elias Busch erkämpfte sich in der Kategorie der B-Schüler (10/11 Jahre) in einem ebenfalls großen Teilnehmerfeld Platz acht (9:48 min).Einen Sieg sowie einen zweiten Platz gab es bei den Jüngsten in der Altersklasse der D-Schülerinnen (7 Jahre). Isabelle Klante (SVN) gewann in einer Zeit von 11:37 min vor Timea Busch (SVN; 11:46 min) und Rebekka Berger (HSV Weimar; 12:02 min). Bei den Jungs belegte Steven Klante in der gleichen Altersklasse den fünften und Francesco Kaste (Volkssport Nordhausen) den siebten Rang.
Nordhäuserin Josefine Buchardt Thüringer Vize-Landesmeisterin
Eingebettet in den 3. Saalfelder Triathlon fanden am 08. Juni für die Altersklassen Jugend A und JuniorInnen die Thüringer Triathlon-Landesmeisterschaften 2008 statt. Die Nordhäuser Nachwuchstriathletin Josefine Buchardt vertrat den SV Nordhausen ’90 in der mit 4 Starterinnen besetzten AK Jugend A weiblich (Jg.91/92), darunter u.a. auch die Sprintdistanz-Siegerin des Scheunenhof-Triathlon 2007 Marie-Luise Klietz (Saalfelder LV). Die Junioren-EM-Teilnehmerin 2008 galt als Favoritin und gewann über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen/20 km Radfahren/5 km Laufen) sowohl Altersklasse als auch Gesamtklassement der Damen. Hinter Klietz konnte Josefine Buchardt jedoch einen beachtenswerten 2. Platz in ihrer Altersklasse erringen, wobei der Klassenunterschied noch recht deutlich ausfiel. Klietz benötigte für die Sprintdistanz eine Gesamtzeit von 01:07:46h, während dessen Josefine Buchardt nach 01:20:02h das Ziel erreichte. Allerdings war auch der Abstand zur Altersklassen-Drittplatzierten Eva Müller (Triathlon Jena) recht deutlich, die erst 8 Minuten nach Buchardt das Ziel erreichte (01:28:38h). Letztlich bedeutete dies für Josefine Buchardt den Thüringer Landesvizemeistertitel. Eine Leistung, die sich auch deshalb sehen lassen kann, da Josefine Buchardt im Gesamtdamenfeld bei 22 Starterinnen immerhin den 7. Platz belegte. Im übrigen Nachwuchsbereich gingen in Saalfeld 12 weitere Eleven des SVN ’90 an den Start. Die positive Entwicklung des Nordhäuser Triathlon-Nachwuchses zur Saisoneröffnung sollte sich fortsetzen. Anteil hieran hatte wieder Luise Herbst, die in der weiblichen Jugend B (Jg.93/94) über die Distanz 0,4/10/2,5 hinter Marie Haensel vom HSV Weimar noch auf den 2. Rang kam (Zeit 00:39:51h), nachdem sie einen erheblichen Rückstand aus der Schwimmdisziplin wettmachen musste. Bei den 8/9jährigen lieferte sich Niklas Thomschke, der in zurückliegenden Wettkämpfen schon des öfteren den höchsten Podestplatz anvisiert hatte, in einer stark besetzten Altersklasse mit seinem „schärfsten“ Gegner Jakob Geßner vom LTV Erfurt über die Distanz 100 m Schwimmen, 2,5 km Rad fahren und 0,5 km Laufen ein spannendes, ja gerade zu dramatisches Rennen.
Nachdem Niklas Thomschke als gelernter Schwimmer als Erster mit einem erheblichen Vorsprung aus dem Wasser stieg, stürzte er jedoch beim Aufsteigen auf das Rad, so dass Jakob Geßner an ihm vorbei- und davonzog. Niklas Thomschke biss sich jedoch durch und stellte Jakob Geßner auf der Radstrecke. Nach abwechselnder Führung verließ Geßner die 2. Wechselzone zum Laufen als Erster, allerdings schaffte es Niklas Thomschke auch hier, wieder heranzukommen. Passend zum Rennverlauf kamen beide zeitgleich ins Ziel und teilten sich den ersten Platz (00:09:26h). In der gleichen AK wurde Moritz Bock Fünfter (00:11:04h). Bei den jüngsten Starterinnen belegte Timea Busch in der Altersklasse Schüler D weiblich den 2. Platz (50m/1km/200m;00:07:43h). Weiterhin starteten Wilhelm Herbst (Schüler D m 6. Platz), Charlotte Herbst (Schüler B w, 10 Platz), Elias Busch (9. ), Konstantin Rensing (10.) und Maurice Kaste (16.;alle Schüler B m) sowie Viktor Weickert (Schüler A m). Über die Strecke 0,4/10/2,5 mussten sich Josefine Müller und Johanna Schreiber ebenfalls gegen eine starke Konkurrenz aus Erfurt und Jena wehren und belegten Platz 4 (Müller) und 5 (Schreiber).
Nachdem die Triathleten des Nordhäuser Schwimmvereins ihre Formtests zu Saisonbeginn bei verschiedenen Duathlons mit guten Ergebnissen absolviert hatten (TA berichtete), stand mit dem 18. Hamelner Triathlon der erste Wettkampf im klassischen Dreikampf an. Dieser zeitig im Jahr stattfindende Triathlon gehörte bislang noch nicht zum Wettkampfplan der Nordhäuser Ausdauer-Dreikämpfer. Wegen seiner zeitlich frühen Lage wird der Hamelner Triathlon regelmäßig von Nationalkadern und Bundesligaathleten zur Saisonvorbereitung genutzt - so waren zum Beispiel bei den Männern die Aktiven der kompletten Triathlon-Bundesliga-Teams vom TV Lemgo und Hannover 96 am Start
Die Nordhäuserin Ann-Kathrin Sourell (SVN "90) nutzt den Hamelner
Triathlon als letzten Test für ihren in zwei Wochen anstehenden Start
beim Halb-Ironman in Rapperswill/Zürich. Ein qualitativ hochwertiges
Damenfeld von 100 Starterinnen bestritt die Distanz 500 Meter Schwimmen,
20 km Radfahren und 5 km Laufen. Nach einer Stunde, sieben Minuten und
drei Sekunden war Ann-Kathrin Sourell als Gesamt-15. in einem Abstand
von knapp sieben Minuten nach der Erstplatzierten Lena Brunkhorst
(TriTeam Witten, Nationalkader, 59:59 Minuten) im Ziel. Nachdem sich
Sourell nach dem Schwimmen zunächst im Mittelfeld wiedergefunden hatte,
drehte sie beim Radfahren und Laufen mächtig auf und machte einigen
Boden gut. In der Altersklassen-Wertung 20 bis 24 landete sie auf Platz
3.
Ebenfalls vom SVN "90 war die 15-jährige Josefine Buchardt am
Start. Die talentierte Nachwuchsathletin konnte bei den Damen einen
starken 26. Gesamtplatz erringen (1:10:23 h), gleichbedeutend mit Platz 4
in der AK-Wertung der weiblichen Jugend A. Ihr Erfolg ist insbesondere
deshalb beachtenswert, da sie erst seit vier Monaten ein
triathlonspezifisches Training absolviert und über erhebliches Potenzial
verfügt.
Auch Ulrich Konschak (SVN "90) nutzte die Gelegenheit, sich
mit einer Vielzahl von Nationalkader- und Bundesliga-Athleten im
Wettkampf zu messen. Konschak belegte in seiner Altersklasse 35 den
zweiten Platz und lief bei den Männern insgesamt als 14. ins Ziel (56:43
min). Sieger wurde bei den Männern Heiko Lewanzik vom TSV Obergünzburg
in 51:10 Minuten.
Ann-Kathrin Sourell löst WM-Ticket
Einen Riesenschritt in
Richtung ihres Jahreszieles vollzog die Triathletin Ann-Kathrin Sourell
vom SV 90 Nordhausen in der Schweiz. Beim Ironman in Rapperswil am
Zürichsee meisterte die 20-Jährige die Halb-Ironman-Distanz mit dem 1900
Meter langen Schwimmen, 90-Kilometer-Radfahren und Lauf über 21
Kilometer in fünf Stunden, vier Minuten und elf Sekunden.
Die
Nordhäuser Sportlerin des Jahres 2006 eroberte bei den Juniorinnen der
Altersklasse von 18 bis 24 Jahre das Silber-Treppchen. Die oberste
Podeststufe erkämpfte die Hamburgerin Sarah Berndt (5:00:07 h) Mit
deutlichem Rückstand platzierte sich die Lokal-Matadorin Nicole Brandli
(5:32:25) auf dem Bronzerang. Für das Nordhäuser Nachwuchs-Ass erfüllte
sich zugleich ein Traumziel. Gemeinsam mit der Siegerin löste sie die
Tickets für die Weltmeisterschaften, die am 8. November beim Ironman in
Clearwater (Florida) über die Strecken gehen.
Beim Halb-Ironman Switzerland in Rapperswil kämpften 1600 Triathleten,
darunter 310 Frauen, um insgesamt 75 WM-Qualifikationsplätze. Lediglich
zwei davon waren für die Juniorinnen der AK 18 bis 24 reserviert.
Ann-Kathrin platzierte sich bei ihrer Halbdistanz-Premiere in der
Gesamtwertung auf dem 33. Rang. Die Britin Julie Dibens (4:12:57 h)
siegte bei den Damen vor der Schweizerin Nicola Spirig (4:14:55) und der
Ungarin Erika Csomor (4:26:57). Bei Sonnenschein und Wassertemperaturen
um 16 Grad begann der Ausdauer-Dreikampf im Zürichsee.
Vizeweltmeisterin Katja Konschak hatte beim Heimtraining im Badehaus
ihren Schützling optimal auf die 1,9 Schwimm-Kilometer vorbereitet. Nach
34 Minuten und 18 Sekunden kam Ann-Kathrin als Schnellste des
Junioren-Medaillen-Trios mit 58 Sekunden Vorsprung aus dem Wasser. Auf
dem zweiten Abschnitt machte die spätere Siegerin beim
90-Kilometer-Radfahren den Rückstand wett. Mit den jeweils zweitbesten
Ergebnissen (Rad: 2:47:07 h, 21-km- Lauf: 1:39:40 h) bestätigte
Ann-Kathrin das konsequente Heimtraining unter Anleitung von Ulrich
Konschak. Im November in Florida wird der Youngster als dritte
Nordhäuser Triathletin bei einer Weltmeisterschaft starten und damit
weiter den Fußstapfen ihrer Trainer folgen.
Den Nordhäuser Erfolg in
Rapperswil komplettieren Thomas Sourell als 567. und Nicky Ehrlich auf
Gesamtplatz 933. Thomas Sourell meisterte die Halb-Ironman-Distanz in
fünf Stunden, 20 Minuten und 25 Sekunden (Schwimmen: 43:07 min / Rad:
2:45:21 h / Lauf: 1:46:48 h). In der Altersklasse 45 bis 49 Jahre
platzierte er sich damit auf dem 55. Rang. Nicky Ehrlich war im
Schwimmen (34:30 min) optimal gestartet. Nach dem Rad-Abschnitt (2:47:35
h) wurden beim abschließenden Halbmarathon (2:18:47 h) die Beine immer
schwerer. Mit fünf Stunden, 45 Minuten und 32 Sekunden schloss er seine
Halb-Ironman -Premiere in der Altersklasse 30 bis 34 Jahre mit dem 90.
Platz ab.
Richard Müller (Thüringer Allgemeine 05.06.08)
Luise Herbst und Isabell Klante vom SVN 90 eroberten 2 Thüringer Meistertitel beim Weimarer Duathlon.
Für
den Nordhäuser Triathlon-Nachwuchs hieß es bei den am 03. Mai 2008 in
Weimar stattfindenden Thüringer Landesmeisterschaften im Duathlon
nachzuweisen, dass die guten Ergebnisse vom Saisoneinstieg in Worbis
keine Eintagsfliegen waren. Nach der ersten positiv ausgefallenen
Standortbestimmung vor zwei Wochen bedeuteten die Landesmeisterschaften
in Weimar einen ersten echten Prüfstein für den Nordhäuser
Triathlon-Nachwuchs.
Nachwuchstalent Luise Herbst bewies dabei erneut
ihre herausragenden Qualitäten in der Altersklasse Jugend B weiblich.
Über die Strecke 2 km Lauf, 10 km Rad, 1 km Lauf wurde sie in der
Gesamtzeit 34:09min Landesmeisterin in ihrer Altersklasse.
Einen
tollen Einstand konnte auch Niklas Thomschke vom SVN ’90 verbuchen. Er
trug sich in die Liste der Nachwuchstalente als Landesvizemeister ein
über die Strecke 400 m Lauf, 2,5 km Rad, 400 m Lauf mit einer Endzeit
von 10:16min, knapp hinter dem erstplatzierten Jakob Geßner vom LTV
Erfurt, der für die gleiche Strecke 10:10min benötigte. Moritz Bock vom
SVN ’90 wurde über die gleiche Strecke 5. (11:32min).
Mit einem
weiteren Landesmeistertitel konnte Isabell Klante (SVN ’90) über die
Strecke 200 m Lauf, 1,5 km Rad, 200 m Lauf aufwarten. Sie benötigte
hierfür eine Zeit von 08:33min. Timea Busch wurde über die gleiche
Strecke in der AK Schüler D weiblich Dritte in der Zeit 09:09min.
Die
Schwester von Luise Herbst, Charlotte Herbst, stand ihrer älteren
Schwester nicht nach. In der Altersklasse Schüler B weiblich belegte sie
über die Strecke 800 m Lauf, 5 km Rad, 400 m Lauf in einer Zeit
17:44min den 2. Platz, auch hier nur knapp hinter der erstplatzierten
Henrike Herzog vom LTV Erfurt (17:30min). An den Thüringer
Landesmeisterschaften im Duathlon nahmen weiterhin teil Luzie Arnhold,
Magdalena Mohs, Johanna Schreiber und Johanna Mohs sowie des weiteren
Zoe Einbock, Steven Klante, Wilhelm Herbst und Francesco Kaste.
Harald Beyer vom SVN 90 stieg bereits Anfang Mai im hessischen
Gelnhausen in die Triathlon-Saison ein. Über 0,5-20-5 belegte er Platz 4
in seiner Altersklasse. Hier sein Bericht.
In der
Gesamtwertung wurde ich 67ter von 256 Teilnehmern. In meiner AK TM 50 -
54 mit Platz 4 knapp am Podest vorbei geschrammt. Bin insgesamt mit
meinem Ergebnis trotzdem zufrieden, obwohl es nicht so ganz mein Tag
war. Fast gar nicht geschlafen(warum weiss ich bis jetzt nicht, denn so
aufgeregt war ich nicht), dadurch total müde, gefroren wie ein Hund bis
zum Start und mein Heuschnupfen meldete sich pünktlich am Schwimmbecken
mit dem Chlorgeruch des Wassers. Meine Tempohärte abschließend beim
Laufen war noch etwas mit Weichanteil bei Km 2, dann ging es auf einmal
wieder. Platz 2 wäre durchaus in meiner AK möglich gewesen.
Es war teilweise für einen Fremdling etwas unübersichtlich, obwohl ich dort die Woche über wohne. Und ziemlich wuselig und eng bei den vielen Startern, da in mehreren Wellen gestartet wurde. Das war eine ordentliche Klopperei im Wasser. Start und Zielbereich mit den Wechselzonen sowie verschiedenen AUS- und EIN-Laufbereichen der Disziplinen war auf dem Gelände des Freibades. Ich war in der 3. von 4 Wellen, d.h. die ganz HEIßEN kamen in der Welle 4. Beim Radfahren kam dann alles erstmals mit den vor mir gestarteten Wellen durcheinander. Und die Hinterradlutscherei... , teilweise hingen allein bei mir bis zu einem Dutzend hinten dran. Konnte die immer wieder abschütteln. Das wurde dann während der Lauferei auch noch kribbeliger, da die Laufstrecke teilweise recht schmal war und allerlei Gegenverkehr herschte. Insgesamt aber war die Veranstaltung klasse !
Der erstmalig ausgetragene Geiß-Man ist in dem Harzort Hohegeiß am
vergangenen Wochenende über die Bühne gegangen. Die Organisatoren wurden
mit mehr als 50 Startern und gutem Wetter belohnt. Wie man sich denken
kann, gab es in Hohegeiß keinen High-Speed-Kurs. Im gegenteil, es ist
einer der schwersten Duathlon-Strecken deutschlandweit. Es galt, 4,5 km
zu laufen, 18 km Rad zu fahren und nochmals 3 km zu laufen. Auf dem
Radkurs, welcher über 3 Runden führte, kamen 400 Höhenmeter zusammen,
auf den insgesamt 7 Laufkilometern gab es nochmal 160 Höhenmeter gratis
(siehe Grafik unten).
Für den SV Nordhausen 90 waren Josefine Buchardt, Ulrich Konschak und Hugo Erhardt am Start.
Nach dem Startschuß setzte sich Jonas Kolb vom LSKW Bad Lauterberg
sofort an die Spitze. Er ist erst 17 Jahre alt und frischgebackener
Deutscher Duathlon-Vizemeister in der A-Jugend. Zu den etwas mehr als 20
sec. Vorsprung auf Ulrich Konschak nach dem ersten Lauf kamen nochmals
30 sec. auf der Radstrecke - es hat der eindeutig Beste an diesem Tage
gewonnen. Nach 1:00:16 h wurde Ulrich Konschak Zweiter mit weiteren 2
Minuten vor dem Drittplatzierten. Das bedeutete Platz 1 in der AK 30-39.
Hugo Erhardt beendete das Rennen in 1:29 h und wurde Dritter in der AK
60-69.
Bei den Frauen mischte Josefine Buchardt als A-Jugendliche
kräftig mit und wurde Gesamt-Vierte. Mit 1:19:00 h lag sie nur gut 2
Minuten hinter der Gesamtsiegerin Kathrin Lindert (1:17:53 h) aus Bad
Lauterberg, in der Kategorie der Jugend A wurde sie Zweitplatzierte.
Mit
der Premiere des Geiß-Man ist die Ausdauerszene im Harz um eine
hochrangige Veranstaltung reicher, die hoffentlich noch viele
Fortsetzungen findet.
4. Worbiser Duathlon: Ann-Kathrin Sourell (SVN ´90) landet Start-Ziel-Sieg.
Alljährlich
nutzen die Triathleten des SV 90 Nordhausen den jeweils im April
stattfindenden Worbiser Duathlon, um Form- und Trainingszustand zu
Beginn der Saison zu testen und sich die notwendige Wettkampfhärte für
die folgenden Wochen zu holen. Hierfür ist der Worbiser Duathlon
prädestiniert, da er bei regelmäßig widrigen Wetterverhältnissen früh in
der Saison einen anspruchsvollen Wettkampf bietet. Die selektive
Radstrecke, gepaart mit Gegenwind im Wechsel mit einer bergigen
Laufstrecke, wurde schon oft von Athleten unterschätzt.
Die Nordhäuser Triathleten kehrten seit dem ersten Worbiser Duathlon
2005 bislang regelmäßig mit Pokalsiegen und verschiedenen Platzierungen
in Gesamtwertung und Altersklassen zurück - so auch in diesem Jahr. Bei
kaltem, jedoch trockenem Wetter trugen die Veranstalter erstmals einen
Duathlon über die sogenannte Olympische Distanz aus. Ann-Kathrin Sourell
stellte sich bei den Damen als einzige Nordhäuser Starterin der langen
Strecke über zehn Kilometer Laufen, 40 Kilometer Radfahren und nochmals
fünf Kilometer Laufen. Es sollte für Ann-Kathrin Sourell ein in jeder
Phase des Rennens unangefochtener Start-Ziel-Sieg werden. Nach zwei
Stunden, 25 Minuten und 50 Sekunden erreichte Ann-Kathrin Sourell das
Ziel am Worbiser Ohmberg-Stadion 20 Minuten vor der Zweitplatzierten
Rosette vom HSV Weimar (2:45,13 Stunden) und wurde damit Pokalsiegerin
des Hauptrennens bei den Damen.
Mit einem Pokalsieg konnten die
Männer des SV Nordhausen "90 in diesem Jahr zwar nicht aufwarten,
gleichwohl gingen auch hier vordere Platzierungen in den
Altersklassenwertungen an die Nordhäuser Triathleten. Ulrich Konschak
lief über die Olympische Distanz in einer Zeit von zwei Stunden, sieben
Minuten und 36 Sekunden als Fünfter über die Ziellinie und belegte damit
Platz eins in der Altersklasse 35. Etwas gutzumachen hatte Hans-Peter
Müller, der im Vorjahr in Führung liegend durch einen Fahrfehler
disqualifiziert worden war. Er zeigte sich auch in diesem Jahr in sehr
guter Verfassung, behielt zudem die Übersicht und belegte im
Hauptwettkampf bei den Männern in der Zeit 2 Stunden, 15 Minuten und 32
Sekunden einen starken achten Gesamtplatz, gleichbedeutend Platz eins in
der AK 40. Harald Beyer wurde in der Gesamtwertung 20. (2:44,06 h;
Platz 2 AK 50), Jens Liebold 24. (2:48,14 h; vierter Rang AK 35).
Über
die in den Vorjahren stets als Hauptwettkampf ausgetragene
Sprintdistanz 5 km Laufen, 20 km Radfahren, 2,5 km Laufen belegte der
Nordhäuser Sirko Hartlep den 16. Platz (1:19,32 h).
Eine tolle
Leistung bot bei der weiblichen A-Jugend Josefine Buchardt (SVN "90).
Die 16- und 17-Jährigen mussten über die Distanz 3 km Laufen, 20 km
Radfahren, 1 km Laufen an den Start. Hier wurde Buchardt in einer
Stunde, einer Minute und 57 Sekunden Pokalsiegerin vor der starken
Konkurrentin Ariane Wittmann vom LTV Erfurt, die als Zweite in 1:06,30
Stunden ins Ziel kam.
Gute Arbeit verrichten Uwe Toischer, Thomas Erny und Hans-Peter Müller
als Trainer des Triathlon-Nachwuchses im Schwimmverein Nordhausen `90.
So standen beim 4. Worbiser Duathlon neben den Erwachsenen (TA
berichtete) 24 Kinder der Anfang 2006 ins Leben gerufenen
Kindertriathlongruppe am Start. Der Nordhäuser Triathlon-Nachwuchs
braucht sich inzwischen nicht mehr hinter den im Kinderbereich in
Thüringen führenden Namen HSV Weimar, Triathlon Jena und LTV Erfurt
verstecken, die beim Worbiser Duathlon qualitativ und quantitativ in
hoher Zahl vertreten waren.
So setzte sich über die Strecke 2 km
Lauf, 10 km Radfahren, 1 km Lauf Luise Herbst (SVN 90) bei ihrem
allerersten Wettkampf überhaupt in der AK weibliche Jugend B (14/15
Jahre) sogleich als Siegerin in einer Gesamtzeit 32:45min durch.
Johann Reinhardt erkämpfte über die gleiche Strecke den 4. Platz (AK Jugend B m).
Besonders
heiß umkämpft waren die Platzierungen in der AK weibliche Schüler A
(12/13 Jahre). In einem relativ großen Starterfeld wurde Luzie Arnold
(SVN '90) wurde hinter Tine Protze (Triathlon Jena) in der Zeit 36:28min
Zweite vor Victoria Pohl vom LTV Erfurt. Josefine Müller (SVN '90)
verfehlte dabei mit 10 Sekunden nur knapp den 3. Platz und wurde in der
Zeit 36:44min Vierte.
Auch Charlotte Herbst (SVN '90) musste sich bei
den weiblichen Schülern B über die Strecke 0,8/5/0,4 in einer Zeit
18:59min nur knapp der Erstplatzierten Jette Protze (Triathlon Jena,
18:56min) geschlagen geben und wurde Zweite.Eine tolle Leistung bot
Niklas Thomschke (SVN '90) bei den männlichen Schülern C (8/9 Jahre)über
die Strecke 04,/2,5/04. Er siegte hier in der Zeit 6:37min. Den dritten
Platz belegte in dieser Altersklasse Moritz Bock (SVN '90, 6:57min).
Bei den weiblichen Schülern D gingen die ersten beiden Plätze ebenfalls
an Starterinnen aus Nordhausen, und zwar an Isabell Klante (7:32min) und
Timea Busch (8:18min). Den dritten Platz konnte Gregor Bierwisch in der
Altersklasse männliche Schüler D über die gleiche Strecke in der Zeit
7:52min erringen, knapp vor dem viertplatzierten Steven Klante
(7:58min). Auch sämtliche übrigen Nachwuchsathleten Johanna Schreiber,
Johanna Mohs, Victor Weickert, Paul Konstantin Rensing, Elias Busch,
Florian Bruns, Martha Erny, Annabell Herzberg, Lorenz Müller sowie
Christoph Bierwisch, Franz Rensing, Karl-Ludwig Erny und Anton Erny
stellten sich den Duathlon-Anforderungen und lieferten allesamt
respektable Ergebnisse ab. Auf die weitere Entwicklung des Nordhäuser
Triathlon-Nachwuchses darf man gespannt sein.